Egersdörfer
Die Berlinièros übernehmen für das neue Comydor Label die Presse für Matthias Egersdörfer, dem Gewinner des Hamburger Comedy Pokals 2007.
Drogen, Gelbwurst, Sex und islamistische Terroristen. Worüber auch immer sich der Comedian Matthias Egersdörfer in seinen Soloprogrammen so seine Gedanken macht, eines ist klar: dieser Mann hat zu absolut nichts ein normales Verhältnis.
Mag der Rest der Menschheit in den Attentätern von Al-Quaida eine Bedrohung erkennen, wie sie die Welt nicht gesehen hat. Für einen wie Egersdörfer steckt in den Koffer-Bomben nicht mehr als ein bisschen Pubertät, ohne das es nicht geht, wenn die Jungen das Nest des Elternhauses verlassen - ein harmloser Familienkrach, der sich bald wieder einrenken wird.
Gefahr für Staat, Leib und Leben geht Egersdörfer von ganz anderen Straftätern aus. Von Zeitgenossen, die es wagen, sein Auto mit ihrem Gefährt einzuparken. Wenn der Comedian nach Rache sinnt, darf das Publikum einen Tobsuchtsanfall erwarten, der sich vom Orkan bis zum Hurrikane steigert.
Wo auch immer der Gewinner des Hamburger Comedy Pokals 2007 auftritt, haben hinterher selbst die Lachfalten Muskelkater. Seit zwei Jahren bringt der Nürnberger den Quatsch Comedy Club regelmäßig zum Kochen.
Mit seinem aktuellen Programm „Falten und Kleben“ hat er seine Highlights aus der Kaderschmiede des Humors zu einem Bühnenprogramm arrangiert, in dem er vor allem sich selbst durch den Fleischwolf böser Pointen dreht. „Der ganze Wahnsinn des Alltags“ frohlockte die Presse. Verpackt in „eine absurde Comedy“.
Am 20. und 21. August gibt Egersdörfer zwei Sondervorstellungen im Berliner Aufsturz Klub (Oranienburger Str. 67, Berlin-Mitte). Ab 20.00 Uhr können Gäste dem cholerischen Charakter dieser ungehobelten Type auf den Grund gehen. Tickets gibt es für 8,00 Euro an der Abendkasse.